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 <title>KGS Marienschule - Marienschule früher</title>
 <link>http://www.kgs-marienschule.de/taxonomy/term/4/0</link>
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 <language>de</language>
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 <title>Berichte von ehemaligen Marienschülern</title>
 <link>http://www.kgs-marienschule.de/node/53</link>
 <description>&lt;h2&gt;
 Schulspeisung&lt;br /&gt;
&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;
Wir schreiben das Jahr 1946. Es ist sehr kalt und die Menschen haben Hunger und frieren. Der 2. Weltkrieg ist seit 8 Monaten endlich zu Ende. Die Schulstunden sind sehr unregelmäßig. Kohlen und Koks sind kaum zu haben und so fällt mancher Schultag aus, weil nicht geheizt werden kann, oder mal ist der Unterricht vormittags, mal nachmittags. Aber die Menschen frieren nicht nur, sie haben auch Hunger. Um diesen etwas zu lindern, vor allem für Kinder, verfügt die Militärregierung im Februar 1946, die Schulkinder einmal am Tag mit einer warmen Suppe zu versorgen. Im Angebot sind 3 Suppen: Biskuit-, Erbsen- und Gerstensuppe. Hergestellt wurden die Suppen zuerst in der alten Turnhalle der Nordschule, später von der Metzgerei Bröhl in der Breitestraße (später Stiftsplatz). Die jeweilige Suppe wurde in Kübeln angeliefert. So auch an der Marienschule. Vom Rektor der Schule wurden die zwei stärksten Schüler bestimmt, welche die Kübel vom Schulhof in die Schule transportierten, wo die Suppe ausgeteilt wurde. Für jedes Kind eine Kelle (= 1/2 Liter).
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Zuerst trat Rektor Schlotterose als Vorkoster in Aktion. Er probierte die Suppe mit der Kelle, die auch zum Austeilen benutzt wurde. Den Schülern hat dieses nicht gefallen und sie protestierten lautstark, so daß Herr Schlotterrose von diesem Vorkosten abließ.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Die Suppen schmeckten unterschiedlich. Die Schüler benoteten sie wie folgt: Biskuitsuppe mit der Note 1, Gerstensuppe mit der Note 3 und Erbsensuppe mit der Note 5.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Es ist vorgekommen, daß einige Austeiler es unterließen, die Suppe, wie angeordnet, vor dem Austeilen kräftig umzurühren, und den Mitschülern nur das Dünne austeilten, um den kräftigen dicken Rest für sich zu haben. Trotz großem Hunger konnten nur wenige Schüler sich überwinden, die Erbsensuppe aufzuessen. Sie nahmen die Suppe in ihren Kochgeschirren mit auf den Nachhauseweg. Unterwegs leerten sie dann den Inhalt ihrer Behälter in die Rinnsteine aus. Dies wurde besonders von den Hunden sehr geschätzt, welche die Suppe schmatzend verputzten und die Rinnsteine so sauber leckten, daß keine Spuren zurückblieben, was den Vorteil hatte, daß die Schule vom Wegschütten keine Ahnung hatte.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Die Schulspeisung der Kinder endete meiner Erinnerung nach mit dem Beginn der großen Ferien 1946. In Erinnerung ist den Schülern von damals vor allem die leckere Biskuitsuppe.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;em&gt;Wilhelm Schmall&lt;/em&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;
 Rückblick April 1946 bis März 1954&lt;br /&gt;
&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;
En de Nöh` von der Marienkirch,
&lt;/p&gt;
</description>
 <pubDate>Fri, 20 Jun 2003 14:20:08 +0200</pubDate>
</item>
<item>
 <title>Schulleiter und Lehrer</title>
 <link>http://www.kgs-marienschule.de/node/52</link>
 <description>&lt;p&gt;&lt;h1&gt;Schulleiter an der Marienschule&lt;/h1&gt;
&lt;h2&gt;Knabenschule (1879-1921) &lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;
Hauptlehrer Kentenich 1883&lt;br&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Hauptlehrer Franz Engels 1884&lt;br&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Rektor Franz Engels 1894-1904&lt;br&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Hauptlehrer Heinrich Lessenich 1904&lt;br&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Rektor Matthias Günther 1904-1918&lt;br&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Hauptlehrer von Hoorn 1912&lt;br&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Rektor Emons 1919&lt;br&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Rektor Bernhard Pranschke 1920-1921&lt;br /&gt;
&lt;h2&gt;Mädchenschule (1879-1921) &lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;
Rektorin Elise Hunold 1883-1921&lt;br /&gt;
&lt;h2&gt;Gemeinsame Schulleitung (1921-1949) &lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;
Rektor Bernhard Pranschke 1921-1923&lt;br&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Rektor Josef Gnad 1923-1931&lt;br&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Rektor Franz Lengersdorf 1931-1944
&lt;/p&gt;
</description>
 <pubDate>Fri, 20 Jun 2003 14:12:59 +0200</pubDate>
</item>
<item>
 <title>Marienschule früher</title>
 <link>http://www.kgs-marienschule.de/frueher</link>
 <description>&lt;h2&gt;
 1879-1999 - 120 Jahre Marienschule&lt;br /&gt;
&lt;/h2&gt;
&lt;h3&gt;
 Aus der Geschichte der Marienschule &lt;img SRC="/marienschule/AlteSchule.jpg" alt="alte Schule" align="right"&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;
120 Jahre Marienschule: Das ist Anlass über die Vergangenheit nachzudenken und die Vergangenheit zu erforschen. Diese Festschrift soll festhalten, was Kinder, Lehrerinnen und Eltern entdeckt haben und wie wir dieses Schuljubiläum gefeiert haben.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Der Schulbetrieb in unserer Schule wurde 1879 eröffnet. In unserer Chronik steht darüber:
&lt;/p&gt;
&lt;dl&gt;
&lt;dd&gt;&lt;em&gt;Durch die rasche Zunahme der Bevölkerung stellte sich im Jahre 1876 das Bedürfnis eines neuen Schulsystems für den nördlichen neu entstandenen Stadtteil ein, und es erwarb die Stadt durch den Oberbürgermeister Doetsch zu dem Zwecke ein den Gärtnern Weis und Vianden gehöriges Grundstück. Im Jahre 1877 wurde der Bau unter der Leitung des Stadtbaumeisters Lemke begonnen und bereits 1879 Herbst wurden 2 Knabenklassen und 2 Mädchenklassen eingerichtet, und es bildetet sich die Schülerzahl aus den 3 benachbarten Schulsystemen der Stifts-, Münster- und Freischule.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/dl&gt;
&lt;p&gt;
Unsere Schule wurde also auf den Grundstücken von 2 Gärtnern gebaut. Um unsere Schule herum standen nicht so viele Häuser wie heute, sondern sie lag inmitten von Äckern und Wiesen. Die Bebauung begann erst. Es zogen plötzlich viele Leute in den Bonner Norden. Dies hat etwas mit der Entwicklung in ganz Deutschland zu tun. &lt;em&gt;Die Bevölkerung in Deutschland explodierte.&lt;/em&gt; Das geschah aus mehreren Gründen:
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Durch den medizinischen Fortschritt nahm die Säuglingssterblichkeit ab, und so erreichten immer mehr Menschen das zeugungsfähige Alter. Durch Verbesserung des Verkehrswesens gab es weniger Hungersnöte. Dampfschiffe und Eisenbahnen konnten Getreide von einem Erdteil in den anderen transportieren. Durch Erfindung neuer Maschinen (Dampfpflug und Dreschmaschinen) konnten viele Landarbeiter ersetzt werden und fanden keine Arbeit mehr auf dem Lande. Die technische Entwicklung ließ Fabriken in den Städten entstehen. Gewerbefreiheit wurde ausgeübt, so dass wirtschaftlicher Erfolg nicht mehr allein durch den gesellschaftlichen Stand geregelt wurde. So entwickelte sich Deutschland von einem Agrarstaat zu einem Industriestaat. Die Menschen wanderten vom Land in die Stadt, vom Osten Deutschlands in den Westen. Die rasche Besiedlung des Bonner Nordens geschah aus all diesen Gründen.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Dazu kam, dass die damalige Gesellschaft durch das Kaisertum geprägt wurde und der Adel Dienstleistungen brauchte. 1870/71 wurde in Versailles Kaiser Wilhelm I. zum deutschen Kaiser proklamiert. Aus vielen kleinen Staaten war ein großer Nationalstaat entstanden, unter der Vorherrschaft des Königs von Preußen, der nun deutscher Kaiser war. 1879, zur Zeit der Schulgründung, regierte noch Kaiser Wilhelm I. mit Hilfe seines Reichkanzlers Bismarck. 1889 folgte ihm für 99 Tage sein Sohn Friedrich III. auf den Thron. Im gleichen Jahr, nach dessen Tod, begann sein Enkel Kaiser Wilhelm II. seine Herrschaft. Die erste Schülergeneration unserer Schule hat also 3 Kaiser erlebt. Ihr Leben wurde durch das Kaisertum beeinflusst. Das größte Ansehen in der damaligen Gesellschaft hatten die Adligen und das Militär. Das Militär deshalb, weil es Deutschland den Krieg gegen Frankreich 1870/71 gewinnen ließ. &lt;em&gt;Gehorsam war eine Bürgerpflicht.&lt;/em&gt; Der Staat war ein Obrigkeitsstaat. Man sah dies an der Kleidung der Menschen. Mit Stolz trug man Uniform, sogar im Parlament und in der Universität. Die Kinder wurden in Matrosenanzüge gesteckt und Gehorsam wurde von ihnen erwartet. Auch in Bonn war das so.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Da Bonn Universitätsstadt war und landschaftlich schön gelegen war, zogen viele Adlige und reiche Leute nach Bonn. Selbst die kaiserliche Familie liebte es in Bonn zu verweilen. Das bevorzugte Wohngebiet für diese Gesellschaftsschicht war der Bonner Süden. Diese Herrschaften brauchten Dienstleistungen. Diese dienstleistende Bevölkerung siedelte sich im Bonner Norden an. Es entstanden im Bonner Norden viele kleine Handwerksbetriebe wie Schuster, Schneider, Schreiner, Polsterer, Schmiede, Seilspinner, Ziegeleien u. a.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;em&gt;Deutschland war im technischen und wirtschaftlichen Aufbruch.&lt;/em&gt; Die Kaiser, besonders Wilhelm II., unterstützten diese Entwicklung. Man spricht auch von der Gründerzeit. Deutschland errang damals eine Spitzenstellung in der Chemie und der Pharmazie, der Optik, der Feinmechanik, der Elektrotechnik.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Großunternehmen wurden gegründet, die heute noch existieren, wie Siemens, Bosch, Carl Zeiss, Bayer, Hoechst. Im Bonner Norden machte sich die Gründerzeit auch bemerkbar: Es entstanden die Gaslaternenfabrik in der Alexanderstraße (wo auch Kinder beschäftigt wurden), die Orgelbauwerkstatt Klais, der pharmazeutische Betrieb Gerhard, die Fahnenfabrik, das Fotoatelier Schafgans, Seilspinnerei Lenz, mehrere Ziegeleien unter ihnen die Ziegelei Gericke, Fuhrhalterei Linden und viele mehr. Die Ursachen des Erfolges waren die Herstellung von Qualitätsware und neu entwickelten Produkten. Die Tugenden wie Fleiß, Tüchtigkeit, Ordnungssinn, Disziplin und Sparsamkeit begünstigten diese Entwicklung. "Made in Germany" war damals ein Markenzeichen. Von der Qualität handwerklicher Arbeit unseres Viertels kann man sich heute auch noch beim Orgelbauer Klais, beim Kunstschmied Karl König, beim Polsterer Fuhs, Schreinermeister Holtmann und vielen anderen und nicht zuletzt beim Parkettleger Kaspari überzeugen, der zur 120-Jahr-Feier unsere Bühne gebaut hat.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Es kam nicht nur auf die Praktiker oder Tüftler und Erfinder mit genialen Einfällen an, sondern auch auf die &lt;em&gt;Systematik wissenschaftlicher Forschung und guter Ausbildung.&lt;/em&gt; Besonders Wilhelm II. begünstigte, dass immer mehr Universitäten, Realgymnasien und Technische Hochschulen entstanden. Um Handwerker zu werden, schloss sich an die Volksschule eine mehrjährige Lehre an. Ein Handwerker wurde ein qualifizierter Facharbeiter. Durch die Errichtung der "Schule an der Heerstraße" 1879 nahm der Bonner Norden an der bildungspolitischen Entwicklung teil.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Eine neue Schule wurde also zur damaligen Zeit im Bonner Norden errichtet, weil es eine Bevölkerungsexplosion gab, weil das Kaisertum Dienstleistungen erforderte, weil es einen technischen und wirtschaftlichen Aufschwung gab und weil Wert auf systematische Ausbildung gelegt wurde.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Von der damaligen Pädagogik unserer Schule wird in unserer Chronik wenig ausgesprochen. Man kann sie nur zwischen den Zeilen entdecken. Zu Kaisers Geburtstag, der jedes Jahr ausführlich gefeiert wurde, erhielt das jeweils fleißigste Kind ein Buch. Fleiß war ein wichtiges Ziel.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Wenn die Majestäten nach Bonn kamen, gab es schulfrei, und die Kinder und Lehrer standen Spalier, um den Kaiser und seine Gattin zu begrüßen. Die Beschimpfung einer Lehrerin wurde 1898 mit 10 Tagen Gefängnis bestraft. Nachsitzen war erlaubt. Es gab ein Züchtigungsrecht der Lehrer. Um einem Missbrauch vorzubeugen, wurde 1899 die Verordnung erlassen, dass jede Züchtigung in ein Strafverzeichnis eingetragen werden sollte.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Kinder, die nicht in die Schule kamen, wurden von der Polizei geholt. Autoritätsgläubigkeit war ein wichtiges Ziel. Belohnungen und Bestrafungen waren die Folge.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Es gab eine Verordnung, dass Kinderarbeit bei schulpflichtigen Kindern eingeschränkt wird, d.h. es war üblich, dass Kinder neben der Schule arbeiteten.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Jungen und Mädchen wurden getrennt unterrichtet. Unsere Schule wurde in der Mitte geteilt: Sie bestand aus einer Knaben- und einer Mädchenschule mit je eigenem Schulhof. Mädchenerziehung war deutlich von Jungenerziehung unterschieden. Viele Mädchen besuchten nach unserer Volksschule den Haushaltsunterricht in der Wilhelmschule. Eine Frau wurde damals dazu ausgebildet, eine gute Hausfrau zu sein, Kinder zu erziehen und eine gute Christin zu sein. Mädchen an den Universitäten gab es nur vereinzelt. Eine berufstätige Frau wurde nicht begünstigt. In unserer Chronik steht, dass jede Lehrerin, die heiratete, die Schule verließ.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Schon von Anfang an wurden zwei Jahrgänge zusammengefasst. Später gab es reine Jahrgänge, da die Klassen immer größer wurden.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;em&gt;Die Eröffnung der "Schule an der Heerstraße" war mit keiner Feierlichkeit verbunden. Die Lehrerin E. Hunold musste die Kinder des dritten und die Hälfte des zweiten Schuljahres übernehmen; die Lehrerin G. Hunold bekam die Kinder des ersten und die andere Hälfte des zweiten Schuljahres.&lt;/em&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Die "Schule an der Heerstraße" spiegelte im Kleinen den Zeitgeist des Kaisertums wider: Obrigkeitshörigkeit, Übung, Fleiß, Ordnung, Disziplin, Pünktlichkeit und harte Arbeit wurden gefordert. Dies waren damals die Schlüssel zum Erfolg.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;em&gt;Ingrid Kansy&lt;/em&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;
 Aus der Chronik der Marienschule&lt;br /&gt;
&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;&lt;table&gt;
&lt;tr valign=top&gt;&lt;td&gt;1879&lt;/td&gt;&lt;td&gt;Errichtung der "Schule an der Heerstraße" wegen starken Bevölkerungszuwachs. Es wurden 2 Knaben- und 2 Mädchenklassen eingerichtet. In der Knabenschule waren erste Lehrer: Herr Breuer und Herr Zimmermann, in der Mädchenschule Frau Elise Hunold und Frau Gertrud Hunold.&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr valign=top&gt;&lt;td&gt;1883&lt;/td&gt;&lt;td&gt;Die Schülerzahl stieg rasch an. Schon musste an jeder Seite des Hauses ein Flügel mit je 4 Klassenräumen angebaut werden. Die schönen Lindenbäume, die heute noch Schatten spenden, wurden gepflanzt.&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr valign=top&gt;&lt;td&gt;1892&lt;/td&gt;&lt;td&gt;Errichtung der Marienkirche, da die Bewohner sich ein Gotteshaus in die Nähe der Schule wünschten. Der erste Geistliche war Kaplan Menniken, er gab auch Religionsunterricht in der "Schule an der Heerstraße".&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr valign=top&gt;&lt;td&gt;1898/99&lt;/td&gt;&lt;td&gt;Bekanntmachung folgender Polizeiverordnung: &lt;em&gt;Die gewerbliche Nebenbeschäftigung schulpflichtiger Kinder ist morgens vor Beginn des Unterrichts höchstens während der Dauer einer Stunde gestattet. Die gewerbliche Nebenbeschäftigung schulpflichtiger Kinder ist nach 8.00 Uhr abends verboten. Zuwiderhandlungen werden mit Geldstrafe (bis zu 30,00 RM) oder entsprechender Haftstrafe geahndet.&lt;/em&gt; &lt;br&gt; In der Chronik steht: &lt;br&gt; Jedes Jahr wurde des Sterbetages von Kaiser Wilhelm I. und Friedrich III. gedacht. &lt;br&gt; Jedes Jahr berichtet die Chronik von ausführlichen Feiern des Geburtstages seiner Majestät, Kaiser Wilhelms II. In jeder Klasse wurden Gedichte und Lieder gesungen und ein Lehrer hielt eine Rede über den Kaiser. Die oberen Klassen feierten sogar mit den umliegenden Schulen in der Beethovenhalle. Das bravste und fleißigste Kind jeder Klasse bekam ein Buch geschenkt. &lt;br&gt; Jedes Mal, wenn der Kaiser nach Bonn kam, eilten die Schulklassen ihm mit ihren Lehrern entgegen, um ihn zu begrüßen. &lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr valign=top&gt;&lt;td&gt;1891&lt;/td&gt;&lt;td&gt;standen die Schüler am Rhein, da der Kaiser mit dem Schiff ankam.&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr valign=top&gt;&lt;td&gt;1901&lt;/td&gt;&lt;td&gt;erschien Kaiser Wilhelm II. mit dem Kronprinz Wilhelm zur Immatrikulation desselben an der Universität. Unsere Schulkinder standen vom Koblenzer Tor bis zum Kaiserplatz.&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr valign=top&gt;&lt;td&gt;1902&lt;/td&gt;&lt;td&gt;erschienen die Majestäten zum Commerce der Borrussen. Es fand eine Parade auf der Hofgartenwiese statt. (Begrüßung durch die Kinder)&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr valign=top&gt;&lt;td&gt;1905&lt;/td&gt;&lt;td&gt;war Kaiser Wilhelm II. anwesend bei der Denkmalenthüllung Kaiser Wilhelms I. Die Majestäten begrüßten die Kinder im Automobil.&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr valign=top&gt;&lt;td&gt;1914/18&lt;/td&gt;&lt;td&gt;Während des Krieges war der Keller des Schulhauses Kartoffellager und Verkaufsstelle. Einmal hatten die Kinder schulfrei, weil die faulen Kartoffeln stanken.
&lt;/p&gt;
</description>
 <pubDate>Fri, 20 Jun 2003 14:10:11 +0200</pubDate>
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