Werkstattunterricht

Zum festen Bestandteil einer Werkstatt gehört das offene und vielfältige Arrangement von Lernsituationen und Materialien, die von den Schülern selbstständig bearbeitet werden können (vgl. WEBER 1998, 9). Die Aufgaben und Lernsituationen sind fächerübergreifend und handlungsorientiert.


2. und 1. Schuljahr: Igel-Werkstatt

Dabei werden forschendes, experimentelles, entdeckendes und kreatives Lernen angeregt. Die einzelnen Stationen der Werkstatt müssen so angelegt sein, dass unterschiedliche Leistungs- und Begabungsniveaus angesprochen werden. Die Lernangebote sind vielfältig und umfassen Versuche, Spiele, Bastelarbeiten, Arbeitsblätter, Leseübungen, usw. Zudem werden die Aufgaben so geplant, dass eine Selbstkontrolle durch die Schüler möglich ist. Einige obligatorische Arbeiten müssen die Schüler erledigen, die freiwilligen Lernangebote können sie bearbeiten. Die Schüler haben immer die freie Wahl der Aufgabenfolge, des Arbeitstempos und der Sozialform (Einzel-, Partner- oder Gruppenarbeit).