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Unsere Koordinaten: |
Hilfe zur Selbsthilfe
Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass Kinder Freude an der Arbeit erfahren und lernen, sich selbstst�ndig Wissen anzueignen. Die Kinder werden wie das, was sie lieben. Durch unterschiedliche Formen des Lernens sollen die Kinder hingef�hrt werden zur Selbstst�ndigkeit, Konzentration, Zielstrebigkeit, Ausdauer und r�cksichtsvollem Miteinander. weiterlesen> |
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Unser Umfeld
Nirgendwo in Bonn leben so viele Menschen unterschiedlichster Couleur friedlich miteinander wie in der Altstadt. Hier finden sich noch viele alteingesessene Handwerksbetriebe, kleine Gewerbetreibende, Architekten, Anw�lte (darunter bekannte Politiker), Studenten und ehemalige Studenten, die hier h�ngengeblieben sind, wie auch einfache Leute und Menschen aller Nationalit�ten. weiterlesen> |
Freiarbeit nach Montessori
In der Freiarbeit soll den Kindern Gelegenheit gegeben werden, sich mit einem Thema gr�ndlich auseinanderzusetzen. Voraussetzung daf�r ist, dass sie in einer vorbereiteten Umgebung Materialien vorfinden, die ihren Interessen und ihrem Entwicklungsstand entsprechen und ihnen erm�glichen, abstrakte Lerninhalte �ber die T�tigkeit mit konkretem Material mit allen Sinnen des Wortes zu be-greifen. weiterlesen> |
Jahrgangsmischung
Niemals zuvor vollzogen sich Ver�nderungen, Fortschritte und Umbr�che so rasant, tiefgreifend und vielf�ltig wie in unserer Zeit. F�r unsere Kinder ist es daher schwieriger denn je, in einer Welt ihren Platz zu finden, in der sich die gesellschaftlichen Werte wandeln, in der traditionelle Lebensformen zunehmend abgel�st und soziale Beziehungen neu gestaltet werden, in der ihr Lebensraum weiter eingeschr�nkt und von Medien und Technik bestimmt wird. weiterlesen> |
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Psychomotorik � bewegtes Lernen
Kernpunkt der Psychomotorik ist eine ganzheitliche Entwicklungsf�rderung von Kindern durch Bewegung, Wahrnehmung und Spiel. Eine enge Wechselbeziehung besteht zwischen P�dagogik und Therapie durch den pr�ventiven und rehabilitativen Charakter der psychomotorischen Inhalte. Dabei macht sich die Psychomotorik die enge Wechselbeziehung zwischen Motorik und anderen Pers�nlichkeitsbereichen zu Nutze um Kinder angemessen in ihrer Entwicklung zu f�rdern. weiterlesen> |
Neue Medien
Um die Kinder optimal auf das moderne Leben (auch in der Arbeitswelt) vorzubereiten, ist in unserer Schule jede Klasse mit mit Computern nach dem neuesten Stand der Technik ausger�stet, die w�hrend der Freiarbeit dazu genutzt werden, Texte anzufertigen, mit Lernprogrammen zu arbeiten, e-mails an andere Klassen zu versenden oder Informationen aus dem Internet f�r den Unterricht zu nutzen. weiterlesen> |
Unsere Schule in Europa
Unsere Schule nimmt am Comenius-Projekt der Europ�ischen Union teil. weiterlesen> |
Unsere Marienschule ist eine katholische Grundschule der Stadt Bonn. Sie ist �ber 120 Jahre alt und befindet sich in der Bonner Altstadt.
Die Schule bem�ht sich um bestm�gliche F�rderung ihrer Sch�lerInnen nach reformp�dagogischen, besonders Montessori-orientierten Zielen und Werten. Die Sch�lerinteressen werden geweckt und ber�cksichtigt durch vielf�ltige Lernangebote, die die individuellen Leistungen der Kinder f�rdern und fordern. Die LehrerInnen bevorzugen einen offenen und handlungsorientierten Unterricht: u.a. Freiarbeit, Werkst�tten, Stationen und Projekte. Diese Arbeitsweisen finden in reinen Jahrgangsklassen sowie in jahrgangsgemischten Klassen und Gruppen statt.

1. und 3. Schuljahr: W�rter mit "z"
Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass Kinder Freude an der Arbeit erfahren und lernen, sich selbstst�ndig Wissen anzueignen. Die Kinder werden wie das, was sie lieben. Durch unterschiedliche Formen des Lernens sollen die Kinder hingef�hrt werden zur Selbstst�ndigkeit, Konzentration, Zielstrebigkeit, Ausdauer und r�cksichtsvollem Miteinander.
Durch die Unterrichtsformen schaffen wir den Kindern einen Freiraum, der es ihnen erm�glicht, zu selbstbewussten und eigenverantwortlichen Pers�nlichkeiten heranzureifen. Diese Freiheit ist nicht unbegrenzt, sondern ein Freiraum innerhalb klarer Rahmenbedingungen.
Dadurch lernen die Kinder auch, dass ihre eigene Freiheit dort endet, wo die Freiheit des Anderen beginnt. Freiheit und Disziplin sind zwei Seiten der selben Medaille.
In der Freiarbeit soll den Kindern Gelegenheit gegeben werden, sich mit einem Thema gr�ndlich auseinanderzusetzen.

1. Schuljahr: Selbstst�ndiges Erarbeiten des Zahlenraumes bis 10.000
Voraussetzung daf�r ist, dass sie in einer vorbereiteten Umgebung Materialien vorfinden, die ihren Interessen und ihrem Entwicklungsstand entsprechen und ihnen erm�glichen, abstrakte Lerninhalte �ber die T�tigkeit mit konkretem Material mit allen Sinnen des Wortes zu be-greifen. Die Hand ist das Werkzeug des Geistes.

3. Schuljahr: Berechnung des Rauminhaltes von W�rfeln
Aus diesem Angebot w�hlen die Kinder selbstst�ndig aus und entscheiden, ob sie allein oder mit anderen Kindern arbeiten und wie lange sie an einem Lerninhalt arbeiten wollen.

1. Schuljahr: Kennenlernen geometrischer K�rper;
3. Schuljahr: Wiederholung und Festigung des Wissens �ber geometrische K�rper
Das Geheimnis der Vervollkommnung liegt in der Wiederholung. Der Wert der Arbeit steht im Vordergrund. Wenn das Kind sich f�r eine Arbeit entschieden hat, ist es daran gebunden. So wie es beim Zirkel notwendig ist, einen Punkt festzulegen, damit der Kreis genau wird, so ist beim Aufbau des Kindes die Aufmerksamkeit der wesentlichste Punkt.
Dazu steht den Kindern nicht nur klassisches Montessori-Material, sondern auch weiterf�hrendes Lernentwicklungsmaterial zur Verf�gung, das sie zu selbstst�ndigem Lernen anregt. Was vom Kind geformt wird, bleibt f�r immer in der Personalit�t enthalten.
Zum festen Bestandteil einer Werkstatt geh�rt das offene und vielf�ltige Arrangement von Lernsituationen und Materialien, die von den Sch�lern selbstst�ndig bearbeitet werden k�nnen (vgl. WEBER 1998, 9). Die Aufgaben und Lernsituationen sind f�cher�bergreifend und handlungsorientiert.

2. und 1. Schuljahr: Igel-Werkstatt
Dabei werden forschendes, experimentelles, entdeckendes und kreatives Lernen angeregt. Die einzelnen Stationen der Werkstatt m�ssen so angelegt sein, dass unterschiedliche Leistungs- und Begabungsniveaus angesprochen werden. Die Lernangebote sind vielf�ltig und umfassen Versuche, Spiele, Bastelarbeiten, Arbeitsbl�tter, Lese�bungen, usw. Zudem werden die Aufgaben so geplant, dass eine Selbstkontrolle durch die Sch�ler m�glich ist. Einige obligatorische Arbeiten m�ssen die Sch�ler erledigen, die freiwilligen Lernangebote k�nnen sie bearbeiten. Die Sch�ler haben immer die freie Wahl der Aufgabenfolge, des Arbeitstempos und der Sozialform (Einzel-, Partner- oder Gruppenarbeit).
Bei der Projektauswahl orientieren wir uns an den Interessen der Sch�ler und sind f�r deren Ideen offen. Probleme und Fragestellungen, die sich im Unterricht oder auch aus dem aktuellen Tagesgeschehen ergeben, werden aufgegriffen.

Projekt August Macke der 4a
Projektunterricht erfordert einen Plan zur Probleml�sung und ist handlungsorientiert und kann auf Experimenten aufbauen. In dem Projektplan legt man Aufgaben fest und verteilt sie. Projektunterricht ist oft zielgerichtet auf ein Ergebnis, beispielsweise eine Mappe oder ein Buch, ein Modell, ein Bild, eine Ausstellung, ein Ausflug, ein Theaterst�ck etc. Projektunterricht wird f�cher�bergreifend und auch oft an au�erschulischen Lernorten durchgef�hrt. Der Abschluss eines Projektes soll mit einem R�ckblick enden und soll Planung, Vorgehensweise und Ergebnis reflektieren. Informationen zu den aktuellen Projekten sind unter Projekte? zu finden.
Um die Kinder optimal auf das moderne Leben (auch in der Arbeitswelt) vorzubereiten, ist in unserer Schule jede Klasse mit mit Computern nach dem neuesten Stand der Technik ausger�stet, die w�hrend der Freiarbeit dazu genutzt werden, Texte anzufertigen, mit Lernprogrammen zu arbeiten, e-mails an andere Klassen zu versenden oder Informationen aus dem Internet f�r den Unterricht zu nutzen.

2. und 1. Schuljahr: Verfassen eigener Texte am Computer
Um sich und ihre Projekte darzustellen, sind die Kinder an der Erstellung dieser homepage beteiligt und lernen so nicht nur den Umgang mit dem Internet, sondern auch die Kommunikation mit Kindern in anderen Schulen oder L�ndern.

4. und 3. Schuljahr: �ben am Computer mit Lermprogrammen
Neben diesen freien Unterrichtsformen findet auch Fachunterricht in Form von Klassenunterricht statt, denn Kinder m�ssen beides f�r ihr Leben lernen: sich selbst zu formen und zu entwickeln, aber auch nach Anweisung zu arbeiten.

3. und 2. Schuljahr: Kennenlernen der Skelett-Teile
Dazu holen wir uns auch Experten von au�en und besuchen au�erschulische Lernorte. Regelm��iger Fachunterricht vergr��ert das Wissen der Kinder und bereichert das Schulleben.

4. Schuljahr:Verkehrsunterricht
Eine gro�e Rolle spielt auch die musische Erziehung bei uns. Die Kreativit�t der Kinder soll gef�rdert werden.

3. und 2. Schuljahr: Krippenspiel
Sie sollen �sthetisch-kulturelle Erscheinungen und Vorg�nge in ihrer Lebensumwelt wahrnehmen und gestalten. Sie sollen Freude am praktischen Tun mit Kopf, Herz und Hand haben, differenzierter wahrnehmen, grundlegende Fachkenntnisse und Fertigkeiten beherrschen und lernen, auch mit nicht verbalen Ausdrucks- und Mitteilungsformen umzugehen. Dies kann im Kunstunterricht, aber auch beim Theaterspielen und beim Tanz geschehen.

3. und 1. Schuljahr: Kunstunterricht

Kernpunkt der Psychomotorik ist eine ganzheitliche Entwicklungsf�rderung von Kindern durch Bewegung, Wahrnehmung und Spiel. Eine enge Wechselbeziehung besteht zwischen P�dagogik und Therapie durch den pr�ventiven und rehabilitativen Charakter der psychomotorischen Inhalte. Dabei macht sich die Psychomotorik die enge Wechselbeziehung zwischen Motorik und anderen Pers�nlichkeitsbereichen zu Nutze um Kinder angemessen in ihrer Entwicklung zu f�rdern. Ansatzpunkt sind nicht die Schw�chen, Defiziten und Auff�lligkeiten des Kindes. Vielmehr baut die Psychomotorik auf dessen St�rken, Bed�rfnissen und W�nschen auf.
In der Zielsetzung gibt es grundlegende �berschneidungspunkte mit den Richtlinien und Zielen f�r die Grundschule, denn auch hier steht die F�rderung der Pers�nlichkeitsentwicklung des Kindes unter Ber�cksichtigung seiner individuellen Voraussetzungen, die Entwicklung sozialer Handlungsf�higkeit und der Erwerb von Sachkompetenz im Mittelpunkt. Unter diesen Aspekten bietet die Psychomotorik viele Ansatzpunkte, sich und seinen K�rper wahrzunehmen, kennenzulernen und mit ihm umzugehen, die Umwelt wahrzunehmen und sich an Umweltgegebenheiten anzupassen, mit ihr umgehen und sie ver�ndern zu k�nnen. Auf sozialer Ebene lernen die Kinder, andere wahrzunehmen, sich einzuordnen, gemeinsame Regeln zu finden und zu akzeptieren, bzw. konstruktiv und kooperativ zu ver�ndern.
Mit dem psychomotorischen Konzept wird f�r die Schule eine F�lle von Praxiserfahrungen nutzbar, die die Psychomotorik in den letzten 20 Jahren als Antwort auf die Ver�nderung kindlicher Lebens- und Entwicklungsbedingungen formuliert und in der Auseinandersetzung mit den so bedingten Auff�lligkeiten von Kindern gemacht hat.
Die Marienschule versucht, diese Erfahrungen in Kooperation mit dem F�rderverein Psychomotorik Bonn auf drei Ebenen in die Schulgestaltung einzubinden:
Neben der Teilnahme einzelner Kolleginnen an themenbezogenen Fortbildungen der Rheinischen Akademie wird im Fr�hjahr 2002 eine ganzt�gige P�dagogische Konferenz zum Thema Psychomotorik und Schule stattfinden.
Vor allem im Sportunterricht werden bereits seit vielen Jahren psychomotorische Spiel- und Arbeitsformen einbezogen. Auch im Klassenunterricht haben sich psychomotorische Elemente wie Bewegtes Lernen, Lernen mit allen Sinnen oder spezielle �bungen zur Wahrnehmungsf�rderung bereits bew�hrt und nehmen so eine wichtige Rolle in unserer p�dagogischen Arbeit ein.

Freiarbeit in Bewegung
Einzelne Kinder, bei denen ein besonderer F�rderbedarf besteht, k�nnen an den F�rdergruppen teilnehmen, die mittwochs nachmittags in der Marienschule stattfinden und von MitarbeiterInnen des F�rdervereins Psychomotorik durchgef�hrt werden.
Niemals zuvor vollzogen sich Ver�nderungen, Fortschritte und Umbr�che so rasant, tiefgreifend und vielf�ltig wie in unserer Zeit. F�r unsere Kinder ist es daher schwieriger denn je, in einer Welt ihren Platz zu finden, in der sich die gesellschaftlichen Werte wandeln, in der traditionelle Lebensformen zunehmend abgel�st und soziale Beziehungen neu gestaltet werden, in der ihr Lebensraum weiter eingeschr�nkt und von Medien und Technik bestimmt wird.
Auch werden unsere Kinder sp�ter kreative Antworten auf dringende �kologische Fragen finden m�ssen. Dar�ber hinaus sehen wir es als selbstverst�ndlich an, dass auch die n�chste Generation die Zukunft nach demokratischen Grunds�tzen gestaltet.
Angesichts der Ver�nderungen von Kindheit heute muss sich die Schule u.a. fragen, welche zeitgem��en, am Kinde orientierten Organisationsformen wohl am besten dazu beitragen k�nnen, den Kindern die n�tigen Kompetenzen und F�higkeiten zu vermitteln.
Auf der Suche nach neuen Wegen verwirklicht die Marienschule schon seit langem altbew�hrte, zeitweise in Vergessenheit geratene Prinzipien der Reformp�dagogen, besonders nahe steht sie den p�dagogischen Grunds�tzen von Maria Montessori. Schon Anfang des letzen Jahrhunderts arbeiteten viele Reformp�dagogen, z.B. Celestin Freinet, Berthold Otto, Peter Petersen und nat�rlich Maria Montessori erfolgreich mit jahrgangsgemischten Gruppen.
Seit 1994 entstanden aus o.g. �berlegungen an der Marienschule zunehmend jahrgangsgemischte Klassen, da mit der Zeit immer mehr Lehrerinnen und Eltern die offensichtlichen Vorteile und Erfolge sch�tzen lernten. So gibt es in diesem Schuljahr aufgrund der W�nsche von Eltern von Schulanf�ngern nur noch eine reine Jahrgangsklasse.
Die Arbeit in jahrgangs�bergreifenden Klassen erfordert besonders geeignete Formen der Lehr- und Lernorganisation, die sich die M�glichkeiten der Altersmischung nutzbar macht. Hieraus ergeben sich konkret bestimmte Unterrichtsformen, eine ersichtliche Ordnung des Arbeitsmaterials, eine Rhythmisierung des Tagesablaufs und eine neu zu �berdenkende Rolle der LehrerInnen.
Freiarbeit
In der Freiarbeit k�nnen die Kinder ihren Lernprozess weitgehend selbstst�ndig planen und gestalten. Sie stellt entschieden das Kind mit seinen Interessen, Neigungen, Aktivit�ten und Ideen, mit seiner pers�nlichen Anstrengungsbereitschaft, seiner Neugier, seinem Leistungswillen, seinen St�rken, aber auch seinen Schw�chen und Lernschwierigkeiten in den p�dagogischen Mittelpunkt.
Die Kinder lernen allein, mit Partner oder in kleinen Gruppen. Sie �ben und vertiefen Inhalte selbstst�ndig mit daf�r geeigneten Materialien. Freiarbeit ist eine geeignete Unterrichtsform, in der das Kind lernt, sich selbstst�ndig Wissen anzueignen. Es entscheidet, wie lange es sich mit einem Gegenstand oder Thema besch�ftigt und wie oft es eine �bung wiederholen m�chte, ob es alleine oder mit Partnern arbeiten m�chte.

Es gibt verschiedene Auspr�gungen von Freiarbeit. In unserer Schule werden in den meisten Klassen 2 Stunden t�glich daf�r eingeplant. Neben den Pflichtaufgaben, die auch vom Lehrer vorgegeben oder angeregt werden k�nnen (Freiarbeitspass), sollte immer gen�gend Raum f�r ganz freie Arbeiten vorhanden sein.

Wochenplan
In einigen Klassen erhalten die Kinder am Wochenanfang einen Wochenplan. Im Montagskreis �berlegt sich jedes Kind, welche Aufgaben es im Laufe der Woche erledigen will/ muss, kann sich mit PartnerInnen verabreden und tr�gt die gew�hlten Aufgaben selbstst�ndig in den Wochenplan ein. Diese erledigt es in seinem pers�nlichen Lerntempo und entsprechend dem individuellen Leistungsstand w�hrend der Freiarbeit bis zum Ende der Woche. Im Freitagskreis legt jedes Kind Rechenschaft �ber die geleisteten Pflichtarbeiten ab.

Arbeitsgruppen
W�hrend der Freiarbeit oder auch in daf�r im Stundenplan festgelegten Zeiten findet die Arbeit in Kleingruppen oder auch Jahrgangsgruppen statt, wenn es darum geht, neue Lernschritte zu erkl�ren. Teilweise bieten sich hier auch Wiederholungs- und Vertiefungsm�glichkeiten f�r �ltere Kinder an, auch Kinder aus dem j�ngeren Jahrgang k�nnen mit den �lteren zusammenarbeiten.
Die Leitung der Arbeitsgruppen kann auch von Mitsch�lerInnen �bernommen werden. Oft k�nnen die �lteren Kinder, und hier gerade diejenigen, die selbst Lernschwierigkeiten haben, besser absch�tzen, welche Schwierigkeiten ein neuer Lernschritt beinhalten kann. Sie verhalten sich in solchen Situationen besonders einf�hlsam und geduldig, f�hlen sich in hohem Ma�e verantwortlich und versuchen, m�glichst konkrete Hilfen zu geben. Daf�r m�ssen sie ihr eigenes Wissen noch einmal �berdenken, analysieren und strukturieren, wodurch der Lerngegenstand eine andere Tiefendimension erh�lt. Dauerhaft k�nnen so Selbstvertrauen und Lernmotivation gest�rkt werden.
Wenn die Lehrerin selbst die einf�hrende Lektion gibt, sind die �brigen Sch�ler in dieser Zeit selbstst�ndig mit einem Thema (Werkstatt, Freiarbeit...) besch�ftigt und wissen, dass die Lerngruppe nicht gest�rt werden darf. F�r auftretende Probleme gibt es ein Helferplakat. Daran kann jedes Kind, dass in dieser Zeit Hilfe braucht, seinen Namen anklammern. Entweder hilft dann ein anderes Kind oder der Lehrer arbeitet die Klammern ab, sobald er wieder frei ist.

Werkstattarbeit
Ihren Ursprung in den Ateliers des Reformp�dagogen Celestin Freinet haben die Lernwerkst�tten nach J�rgen Reichen. Hier werden bestimmte Themen, z. B. aus dem Sachkunde- oder Sprachebereich, in vielf�ltigen, f�cher�bergreifenden Arbeitsangeboten dargeboten. Dabei sollten Themen ausgew�hlt werden, die von den verschiedenen Altersgruppen gemeinsam bearbeitet werden k�nnen. Die Einf�hrung kann durch Kurzreferate erfolgen, die in jahrgangsgemischter Gruppenarbeit erstellt werden und Expertenwissen genannt werden.

Die unterschiedlichen T�tigkeiten und Arbeiten sind nicht nach Jahrgangsgruppen gegliedert, sondern es gibt eine innere Differenzierung nach Schwierigkeitsgrad, Anspruchsniveau und individuellem Verm�gen. Jedes Kind erh�lt einen Arbeitspass, in den es die Auftragsnummer, das Thema, das Datum der Erledigung und die Kontrolle (Selbst-, Lehrer-, Experten-) eintr�gt.

Regelm��ig finden Plenumssitzungen statt, in denen die Kinder ihre Arbeiten vorstellen und einzelne Themen vertieft werden k�nnen.
Kinder in Lehrfunktionen
Weitere Lernfelder f�r jahrgangs�bergreifendes Lernen seien hier nur kurz erw�hnt. Neben der bereits genannten �bernahme von Kleinlerngruppen durch �ltere Sch�ler m�chte ich noch auf drei Modelle hinweisen:


Unsere Klassenr�ume sind so gestaltet, dass die Kinder eine Struktur vorfinden, in der sie sich orientieren k�nnen. So wird das umfangreiche Arbeitsmaterial nach Fachbereichen angeordnet, was den Kindern die selbstst�ndige Wahl angemessener Arbeiten erleichtert.
Es gibt verschiedene Ecken f�r besondere T�tigkeiten, z. B. eine Leseecke, einen Maltisch, einen Werkplatz, einen Tisch f�r aktuelle Materialien.

Den Kindern werden differenzierte Materialien angeboten, die eine F�lle unterschiedlicher Aktivit�ten bewirken, die in einen Inhalt einf�hren und die selbstst�ndige Erarbeitung erm�glichen, dar�ber hinaus solche, die �bend, wiederholend und vertiefend wirken (Werkstatt). Dabei wird besonderer Wert auf m�glichst viel Selbstkontrolle gelegt.
Jedem Kind steht ein Angebot an Lernmaterialien zur Verf�gung, das seinen individuellen Bed�rfnissen entspricht.
Bew�hrt hat sich eine verl�ssliche Orientierungshilfe durch eine gewisse Strukturierung und wiederkehrende Rhytmisierung des Tagesablaufs. Hier sei besonders der Morgenkreis erw�hnt, der den Kindern ein Zusammenfinden und Versammeln erm�glicht, Ankn�pfungspunkte an den vorigen Tag bietet und Voraussetzungen schafft f�r die Konzentration auf geplante Arbeitsvorhaben. Daneben sollte die Freiarbeit einen festen Rahmen haben. Damit mehr individuelles Arbeiten m�glich ist, haben wir das Lernen im 45-Minuten-Takt abgeschafft.
Mit diesen ver�nderten Arbeits- und Sozialformen hat sich auch die Rolle von uns Lehrerinnen gewandelt. Durch ein hohes Ma� an emotionaler Zuwendung, Freundlichkeit und Geduld m�ssen wir in der Lage sein, f�r eine g�nstige Arbeitsathmosph�re sorgen, in der die Kinder sich vertrauensvoll und zuversichtlich auf Neues einlassen k�nnen. Dabei kommen oft Lebensprobleme vor Lernproblemen.
Immer mehr nehmen wir Abstand von der Rolle als Lenker und F�hrer hin zur Rolle des Beraters und Anregers. Eine Hauptaufgabe ist es, Lernsituationen zu initiieren durch �berzeugende Motivationsarbeit sowie durch die Herstellung, Bereitstellung und Anschaffung geeigneter Arbeitsmaterialien.
Die soziale Lernsituation in altersgemischten Gruppen greift die nat�rlichen Alltagserfahrungen der Kinder in Familien mit Geschwisterkindern auf. Jeder, der mehrere Kinder hat, kann beobachten, wie m�helos die Kleinen von den Gro�en lernen. Kinder lernen wesentlich leichter von Kindern, die in ihrem Denken und ihrer Entwicklung nahe beieinander liegen.
Ein bedeutender Aspekt der ver�nderten Lebenswelt unserer Kinder ist jedoch die Ver�nderung der Familienstruktur in der modernen Gesellschaft. Schon mehr als die H�lfte der Kinder wachsen heute ohne Geschwister auf.
(Lempp: Familie im Umbruch, M�nchen 1968)
Diese wichtigen sozialen Erfahrungen k�nen durch das gemeinsame Lernen in altersgemischten Gruppen vielf�ltig aufgebaut und entwickelt werden:
Mit Sicherheit sind diese sozialen Kompetenzen auch Ziele der jahrgangsreinen Klassen. Besteht jedoch hinsichtlich der individuellen, sozialen, k�rperlichen, kulturellen und ethnischen Entwicklung der Kinder eines Jahrgangs noch Homogenit�t?
Die Chancen f�r soziales Lernen verbunden mit den besonderen Formen der Lehr- und Lernorganisation in altersgemischten Klassen liegt in der Vielfalt der sich bietenden sozialen Erfahrungen.
Die Altstadt bietet eine F�lle von Zeugnissen aus der r�mischen Vergangenheit unserer Stadt. Direkt vor der Haust�re l�sst sie unseren Kindern (und Erwachsenen) Geschichte lebendig werden.
Vor 2000 Jahren befand sich im Bonner Norden das r�mische Soldatenlager castra Bonnensia. Die Heerstra�e, an der unsere Schule liegt, f�hrt auf das ehemalige Soldatenlager zu. Sie ist mit einer ganzen Reihe von Nachbildungen r�mischer Denkm�ler und Grabsteine ausgestattet. Manche sind genau an der Stelle aufgestellt, an der sie gefunden wurden. Besonders hervorzuheben ist der Matronenstein, der gegen�ber unserer Schule steht. Er zeigt r�mische Schutzg�ttinnen.

R�mischer Matronenstein
Nicht weit von der Marienschule entfernt befindet sich in der Gr�nanlage zwischen Wohnblocks an der Graurheindorfer Stra�e ein arch�ologischer Park, in dem orginale �berreste aus r�mischer Zeit sowie ein Bronzemodell des R�merlagers und der Grundriss der �ltesten Kirche Bonns, der Dietkirche, zu besichtigen sind. Weitere r�mische Denkm�ler befinden sich am Beginn des Rosentals, An der Esche und am Augustusring.
Es lohnt sich, die Altstadt mit Blick nach oben zu durchstreifen. Eine F�lle sch�ner, originaler B�rgerh�user aus dem Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts s�umen die Stra�en dieses Stadtteils.
Vor allem seit den letzten 20 Jahren verf�gt die Altstadt �ber ein besonders lebendiges kulturelles Leben. Es manifestiert sich im Kunstcarr� und einer Anzahl von Atelierh�usern.
Zum Kunstcarr� geh�ren:
ehemaliges Wohnhaus des Bonner Malers August Macke. 1989 wurde es durch den August-Macke-Verein vor dem Verfall gerettet. Heute werden dort wechselnde Ausstellungen gezeigt, die in weitem Sinne in Bezug zu August Macke stehen. F�r unsere Kinder ist das August-Macke-Haus wichtig und interessant, lebte doch dort der K�nstler, der aus seinem Atelier auf ihr Viertel schaute, ihr Viertel, ihre Marienkirche malte. Der Besuch von Mackes Atelier und das eigene Malen vor Ort stellen f�r die Kinder eine besondere Attraktion dar.

zeigen in ihren Wechselausstellungen wegweisende Str�mungen aktueller Kunst.
Vorrangiges Ziel des Frauen-Museums, das seit 1981 besteht und das erste seiner Art ist, ist die F�rderung der bildenden Kunst von zeitgen�ssischen internationalen K�nstlerinnen. St�ndig wechselnde Ausstellungen belegen dieses Anliegen. Zu den Angeboten des Frauen-Museums geh�ren ferner ein Literatur-Atelier, ein Archiv �ber K�nstlerinnen und Politikerinnen, Ateliers, in denen K�nstlerinnen praktisch arbeiten k�nnen sowie unterschiedliche Workshops, auch f�r Kinder und Jugendliche. Auch in unserer Schule h�ngen Arbeiten, die von unseren Kindern im Frauenmuseum gestaltet wurden.
Einen besonderen Anziehungspunkt stellt die Altstadt f�r bildende K�nstler dar, die in Atelierh�usern anregende Arbeitsm�glichkeiten finden. Atelierh�user gibt es z. B. in der Dorotheenstra�e, Georgstra�e, Wolfstra�e, Breitestra�e und am Hochstadenring. Von Zeit zu Zeit �ffnen die K�nstler ihre Ateliers und laden Besucher zur Besichtigung ihrer Arbeiten ein. Termine k�nnen der Tagespresse entnommen werden. Eine Sonderstellung nimmt Kult 41 (Hochstadenring 41) ein, wo nicht nur Ausstellungen besucht werden k�nnen, sondern auch Filmabende, Konzerte und �hnliche Veranstaltungen sowie Kaspertheater f�r Kinder.
In der Umgebung der Marienschule gibt es drei katholische Gemeinden, die organisatorisch zusammengefasst sind.
Pfarrer Peter Adolf ist Pfarrer aller drei Gemeinden. In den drei Kirchen werden Gottesdienste zu unterschiedlichen Zeiten gefeiert.
F�r die Sch�lerinnen und Sch�ler der 3. und 4. Klassen der Marienschule findet 14-t�gig mittwochs um 8.00 Uhr ein Schulgottesdienst statt.
Die drei Gemeinden haben ein breit gef�chertes Angebot an Hilfen und sozialen Diensten, Gespr�chskreisen f�r Erwachsene, musikalischen Aktivit�ten, Jugendgruppen, Kinderg�rten, Hort, Hausaufgabenbetreuung und dgl. mehr.
Die B�cherei an der Marienkirche ist sonntags von 12.00 bis 13.00, sowie mittwochs von 14.30 bis 18.30 ge�ffnet.
Genaue Informationen �ber das vielf�ltige Angebot der drei Kirchengemeinden erhalten sie
Die n�chste evangelische Kirche ist
Pfarrer der Lukaskirchengemeinde ist Pfarrer Michael Sch�fer.
Auch die Lukaskirchengemeinde verf�gt �ber ein breites Angebot an Gottesdiensten, Gespr�chskreisen, musikalischen Aktivit�ten, Hilfen, Kinderbetreuung f�r unterschiedliche Altersstufen.
Genaue Informationen �ber die Angebote erhalten Sie
Die islamische Gemeinschaft Milli G�riis (IGMG) hat seit 26 Jahren
Hier treffen sich vor allem am Freitag Nachmittag die moslemischen M�nner zum Gebet.
In der N�he der Schule befinden sich die Spielpl�tze Maxstra�e und Heerstra�e und der Frankenbadvorplatz mit dem Spielemobil. Wir besuchen sie gern mit unseren Klassen.
Dar�ber hinaus bietet die Altstadt vielf�ltige Kinder- und Jugendangebote: Sportvereine in der Adolf-, Dorotheen- und K�lnstra�e sowie interessante Angebote f�r Kinder im Tanzstudio in der Oppenhoffstra�e und der Musikschule Moreno in der Maxstra�e.
Die Falken, seit einiger Zeit in der R�umen Am Frankenbad 5, bieten den Sch�lerclub, Theater-, Tanz-, Taekwon-Do- und Gitarrenkurse und spannende Ferienfreizeiten. Mitmachen kann man beim Kinderradio Radio Frechdachs.
Nirgendwo in Bonn leben so viele Menschen unterschiedlichster Couleur friedlich miteinander wie in der Altstadt. Hier finden sich noch viele alteingesessene Handwerksbetriebe, kleine Gewerbetreibende, Architekten, Anw�lte (darunter bekannte Politiker), Studenten und ehemalige Studenten, die hier h�ngengeblieben sind, wie auch einfache Leute und Menschen aller Nationalit�ten.
Der Altstadtmensch versteht zu leben - das zeigt eine Vielzahl verschiedener Lebensmittel- und Feinkostl�den und guter Restaurants - und er versteht zu feiern - das beweist nicht nur die hohe Kneipendichte mit ihrem reichhaltigen kulturellen Angebot.
Die Lebensfreude der Altstadt spiegelt sich auch im Schulleben der Marienschule wider. Gro�er Beliebtheit erfreuen sich Klassenfeste, bei denen die Kinder den Eltern ihre Arbeit vorstellen k�nnen, bei denen gemeinsam gespielt und geschlemmt wird.
H�hepunkte im Jahr sind das Schulfest oder der Weihnachtsbasar.
Im basarfreien Jahr 2000 organisierten die Eltern ein stimmungsvolles Nikolausfest von dem noch viele G�ste schw�rmen.
Die Aktivit�ten der Eltern steigern sich von Jahr zu Jahr. Bei den Vorbereitungsabenden f�r den diesj�hrigen Basar bastelten M�tter und V�ter um die Wette, befl�gelt vom Gedanken Reicht�mer f�r die Schule anzuh�ufen.
Ein beliebter Treffpunkt und ein Kommunikationszentrum mitten im Viertel ist unser Schulhof. Wer in Mu�e verweilen m�chte, kann unseren Teich bestaunen und im Fr�hjahr mit ein bisschen Gl�ck sogar frischgeschl�pfte Kaulquappen erblicken.
Die Schule wird getragen vom Wohlwollen des Viertels und erf�hrt viel Unterst�tzung aus der Bev�lkerung. In der B�ckerei Yaman in der Maxstra�e durften wir die Backstube besichtigen. Der Fahrradh�ndler Heinen auch in der Maxstra�e stiftete ein Fahrrad f�r das Verkehrssicherheitstraining und will uns auch bei der Verkehrsprojektwoche im Fr�hjahr unterst�tzen.
Der Parkettleger Kaspari aus der Wolfstra�e baute f�r uns die B�hne in der Aula. Die Metzgerei Haupt in der Adolfstra�e versorgte uns beim letzten Sommerfest mit Grillw�rsten. Dank auch allen anderen, die wir an dieser Stelle nicht nennen k�nnen.
Nicht unerw�hnt bleiben darf das D�nerhaus unseres Nachbarn �mer Piri mit seiner Mannschaft an der Ecke Heerstra�e/Maxstra�e. Da treffen sich die Lehrer und Elternstammtische. Bei mancher Konferenz hat das D�nerhaus die Lehrer vorm Verhungern gerettet.
Text: Peter Rauh
Melodie: Stimmt an mit hellem hohen Klang
Mit dem Zug f�hrt man bis Bonn Hbf. Vom Hauptausgang geht man links �ber einen gro�en Parkplatz zur Thomas-Mann-Stra�e, die zum neuen Stadthaus (Hochhaus) f�hrt. Rechts am Stadthaus vorbei f�hrt die Maxstra�e zur Heerstra�e. Die Marienschule liegt an der Kreuzung Maxstra�e/Heerstra�e.
Mit dem Auto f�hrt man auf der A565 aus Richtung Norden bis zum Autobahnkreuz Bonn-Nord, aus Richtung S�den bis Abfahrt Bonn-Tannenbusch. Dann Richtung Innenstadt: zum Verteilerkreis, nach der SVG-Tankstelle rechts auf den Heinrich-B�ll-Ring, die erste links in die Vorgebirgstra�e, wo man nach etwa 1km die Marienschule und den Schulhof auf der linken Seite (vor der Kreuzung Heerstra�e) sieht.